Berlin – Mahnmal

 

"Place of no meaning"
„Place of no meaning“ Peter Eisenman

„Das Ausmaß und der Maßstab des Holocaust machen jeden Versuch, ihn mit traditionellen Mitteln zu repräsentieren, unweigerlich zu einem aussichtslosen Unterfangen. […] Unser Denkmal versucht, eine neue Idee der Erinnerung zu entwickeln“ Architekt Peter Eisenman.

Dieses Mahnmal in Worte zu fassen, ist schwer. Schwer zu begreifen ist auch die Dimension des Unrechts, Leids und Morden unter dem Regime der damaligen Herrscher.

Klein und verloren fühlte ich mich inmitten der Stelen.

 

Beklemmung und Gedanken an die vielen Menschen, die mitten aus dem Leben gerissen wurden, stellte sich ein. Vielleicht auch noch ausgelöst durch die nur kurzen Momente, in denen man an den Wegkreuzungen der eng stehenden Stelen, andere Besucher in vielen Situationen sieht. Beim Fangen spielen, Durchgehen, Staunen, Heraussuchen…

Momente, die wie kleine Filmschnipsel, gestohlen aus dem Leben anderer wirkten.

Momente, aus denen vielleicht auch die vielen Opfer mitten herausgerissen wurden.

 

Hier auch ein Verweis auf Stefans Fotos und Artikel (sehr lesenswert!) zu unserer Berlin-Fototour.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann besucht das Mahnmal. Lasst es auf Euch wirken.

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8 Kommentare zu „Berlin – Mahnmal

  1. Es war ja keine Gefahr, daß jemand auf Dich drauftritt! Du bist ja nicht zu übersehen! Duck und weg…
    ***schleichend wiederkomm***
    Das foto gen‘ Himmel ist wirklich toll! Die Stelen formen ein lateinisches Kreuz – sehr geheimnisvoll… 🙂

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